Domkantorei Graz

Konzert in der Dormition Abbey, Jerusalem (2008)

Der 1985 von J. M. Doeller initiierte Kammerchor DOMKANTOREI erfüllt mannigfaltige Aufgaben in der Domliturgie und in Sakralkonzerten. Schwerpunkte im Repertoire sind Musik des 17./18. und Werke des 20./21. Jahrhunderts. Es gab Auftritte im „musikprotokoll“ beim „steirischen herbst“, im Zyklus „Neue Musik“ im Wiener Konzerthaus, bei der „styriarte“ Graz (u.a. Zusammenarbeit mit Ton Koopman), in Projekten der Reihen "Psalm 03/04", beim Kultursommer St. Paul/Lavanttal, bei den Seckauer Kulturtagen, beim Bamboo Organ Festival/Manila, bei Voices 2000 in Israel, sowie Engagements bei "Carniamonie Tolmezzo", beim Musikverein für Kärnten, bei den Barocktagen Varazdin u.v.a.m.

Beim Europäischen Chorwettbewerb „Festival des Cathédrales“ in Amiens/ Frankreich 1996 errang die DOMKANTOREI den ersten Preis sowie den Zusatzpreis für die Interpretation zeitgenössischer Chormusik.

Im März 1998 eröffnete die DOMKANTOREI das im Grazer Konzertleben einmalige Projekt „BACH XXI“, in dem die Aufführung sämtlicher geistlicher Kantaten nach ihrer liturgisch-zeitlichen Bestimmung geplant ist; dieses Vorhaben wird weit in das XXI. Jahrhundert reichen. Instrumentaler Partner bei Aufführungen mit Barockinstrumenten ist die Capella Leopoldina.

Im Kulturhauptstadtjahr 2003 brachte die DOMKANTOREI die Passion „Leiden und Tod unsres Herrn und Heilands Jesus Christus“ von Michael Radulescu (Auftragswerk der Gesellschaft der Domchorfreunde) gemeinsam mit der Domkantorei St. Pölten und dem Domorchester zur Uraufführung. 2005 und 2013 erfolgten Aufführungen des Werks unter der Leitung des Komponisten in Graz, Wien und Porrentruy/CH.
Die Uraufführung der Motette "De lumine" erfolgte durch die DOMKANTOREI am 15. November 2013 im Rahmen des Konzerts "Styria cantat".